Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. (Joh. 3,16)
Die Bibel ist das auf der Welt weit verbreitetste Buch. Sie gibt es in etwa 2.400 Sprachen. Jedes Jahr kommen neue Übersetzungen hinzu. Dabei ist sie kein einzelnes Buch, sondern eine Sammlung von 66 Büchern unterschiedlicher Gattungen. So enthält sie Geschichtsbücher, Weisheitsliteratur, prophetische Reden, Dichtungen, Briefe u.a. Sie entstand über einen Zeitraum von etwa 1500 Jahren. Die einzelnen Schriften haben Menschen verfasst, denen Gott durch den Heiligen Geist die Worte gegeben hat, die sie dann niedergeschrieben haben.
In 2. Timotheus 3,16 lesen wir: „Die ganze Schrift ist von Gottes Geist eingegeben (wörtlich: von Gottes Geist durchhaucht) und kann uns lehren, was wahr ist, und uns erkennen lassen, wo Schuld in unserem Leben ist. Sie weist uns zurecht und erzieht uns dazu, Gottes Willen zu tun.“ Wenn es hier heißt, dass Gott die ganze Schrift eingegeben hat, bedeutet das nicht, dass er jedes einzelne Wort diktiert hat, das in der Bibel steht, sondern bei ihrer Niederschrift sind auch die jeweiligen Lebensvorstellungen, Ansichten und Erfahrungen der Autoren mit eingeflossen. Sie haben alle in einer konkreten Situation geschrieben. Auch hat der geschichtliche Hintergrund und das vorhandene Wissen der Schreiber eine Rolle gespielt.
Auch wenn Menschen, die Bibel geschrieben haben, ist sie doch Gottes Wort. Im glaubenden Hören auf die Bibel gewinnen wir Orientierung, Gewissheit, Trost und Kraft für unser Leben. In der Bibel offenbart sich Gott. Sie redet von Gott. Durch das biblische Wort redet Gott auch heute noch zu uns. Die Bibel ist ein Zeugnis der Geschichte Gottes mit den Menschen.