Der Weg zum Leben

Jesus sagt:
"Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich."
(Johannes 14,6)

Glaube

„Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.“
(Johannes 3,16)

Paulus schreibt im Römerbrief:
„Denn ich schäme mich nicht für die gute Botschaft von Christus. Diese Botschaft ist die Kraft Gottes, die jeden rettet, der glaubt – die Juden zuerst, aber auch alle anderen Menschen. Sie zeigt uns, wie Gott uns in seinen Augen gerecht spricht. Dies geschieht einzig und allein durch Glauben. Denn es heißt schon in der Schrift: 'Durch den Glauben hat ein Gerechter Leben'“
(Römer 1,16-17).

Was meint aber die Bibel mit Glauben, durch den wir gerettet werden?

Es gibt viele falsche Vorstellungen darüber, was Glaube ist. Deshalb möchte ich erst einmal darauf hinweisen, wodurch wir kein ewiges Leben erhalten:
Es reicht nicht aus, nur reines Kopfwissen zu haben. Zwar ist es wichtig, dass ich die Bibel kenne und in ihr täglich lese, aber das ist noch nicht der rettende Glaube. Ich kann glauben, dass alles wahr ist, was in der Bibel steht; ich kann glauben, dass Jesus für mich gestorben und von den Toten auferstanden ist, aber das alles rettet mich noch nicht. Beim Glauben geht es nicht in erster Linie um das Wissen, sondern um die Beziehung zu Gott. Das hat etwas mit dem Herzen zu tun und nicht mit dem Kopf. Beim Glauben geht es nicht um ein Tun, sondern um das Vertrauen zu Jesus.

Rettender Glaube bedeutet, allein auf Jesus Christus zu vertrauen und eine persönliche Beziehung zu ihm zu haben.

„Und alle, die an den Sohn Gottes glauben, haben das ewige Leben. Doch die, die dem Sohn nicht gehorchen, werden das ewige Leben nicht erfahren, sondern der Zorn Gottes liegt weiterhin auf ihnen.“
(Johannes 3,36)

Glauben heißt Vertrauen.
Ich möchte das an einem Beispiel deutlich machen:
Ein berühmter Seiltänzer hatte über die Niagarafälle ein Seil gespannt, auf dem er die gefährlichen Wasserfälle überqueren wollte. Das Seil war 300 Meter lang und 50 Meter tief unten der Abgrund. Er lief einige Male auf dem Seil hin und her. Dann fragte er die Menschenmenge, ob sie glaubten, dass er jemanden von ihnen mit über das Seil nehmen könnte. Alle glaubten ihm das. Dann ging er auf einen Mann zu. Er sagte ihm, er sollte auf seinen Rücken klettern und mit ihm über die Niagarafälle gehen. Aber der Mann lehnte ab. Auch alle anderen, die er sonst noch fragte, ließen sich nicht auf das Abenteuer ein. Sie glaubten alle, dass der Seiltänzer sie unbeschadet über den Abgrund bringen würde, doch den entscheidenden Vertrauensschritt wagte niemand. Und keiner kam hinüber.

So ist das auch mit Jesus Christus. Ihm alles glauben, was er gesagt hat, reicht nicht aus – so wichtig das auch ist. Es muss Vertrauen vorhanden sein, Vertrauen in Jesus allein.

Weg zum Leben

Hier noch ein weiteres Beispiel:
Ich befinde mich im vierten Stock eines brennenden Hauses und bin völlig vom Feuer eingeschlossen. In meinem Regal stehen eine ganze Reihe Bücher über das Feuerlöschwesen. Ich habe sie alle gelesen. Aber das Wissen in meinem Kopf über Brandbekämpfung hilft mir in dieser Situation überhaupt nicht. In meiner Kehle steckt nur noch ein einziger Schrei: „Wer rettet mich aus diesen entsetzlichen Flammen?“ Ich kann nicht das Geringste für meine Rettung tun. Ich bin verloren. Mit dem Einsatz seines Lebens dringt ein Feuerwehrmann zu mir durch. Aber nun, da der Retter da ist, komme ich nur aus dem Feuer raus, indem ich mich an den Retter klammere und mich von ihm hinaustragen lasse. Und genau das versteht die Bibel unter rettenden Glauben. Es ist das einzige, was wir tun können: Sich festklammern an den Retter Jesus Christus, seine ausgestreckte Retterhand ergreifen und uns von ihm aus dem tödlichen Verderben retten lassen. Es ist das völlige Vertrauen zu Jesus, der der Einzige ist, der wirklich retten und ewiges Leben schenken kann.

Alle meine Anstrengungen werden mich nicht retten können, auch nicht wenn ich mich noch so sehr bemühe. Aber Jesus streckt mir seine Retterhand entgegen, die ich nur zu ergreifen brauche. Er rettet mich und schenkt mir ewiges Leben.

Sie werden vielleicht an dieser Stelle fragen: Wenn das ewige Leben ein Geschenk ist, warum sollte ich mich dann noch anstrengen, so zu leben, dass es Gott gefällt? Stellen Sie sich einmal vor, Jesus rettet Sie aus der Dunkelheit eines verlorenen Lebens und Gott schenkt Ihnen ein neues, ein ewiges Leben. Würde Sie das nicht mit einer überfließenden Freude erfüllen? Und mit Liebe und Dankbarkeit zu Gott? Würden Sie nicht aus Dankbarkeit für das, was Gott für Sie getan hat, versuchen so zu leben, dass es ihm gefällt? Wenn das nicht so wäre, dann wäre Ihr Gaube nicht echt.

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