Der Weg zum Leben

Weg zum Leben

Jesus sagt:
"Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich."
(Johannes 14,6)

Gott

Gott ist liebevoll und barmherzig

 

Gott liebt die Menschen. Er will diesen verlorenen Zustand nicht. Er will uns nicht bestrafen. Er will, dass wir eine persönliche Beziehung zu ihm haben und in Gemeinschaft mit ihm leben. Er ist ein liebevoller und barmherziger Gott.

„Gott ist Liebe.“
(1. Johannes 4,8)

Er liebt uns nicht wegen unserer Taten, sondern weil er Liebe ist. Das ist eine bedingungslose Liebe, für die wir keine Vorleistung erbringen müssen.

„Ich habe dich schon immer geliebt.“
(Jeremia 31,3)

Das sagt Gott zu jedem Menschen. Ja, er liebt Sie über alles und das schon immer, von Ewigkeit her und er möchte, dass Sie für immer in Gemeinschaft mit ihm leben.

Gott ist aber auch heilig und absolut gerecht

Weil Gott uns liebt, möchte er uns nicht bestrafen, aber er kann Sünde nicht ungestraft lassen. Einerseits ist Gott Liebe, aber andererseits ist er auch heilig und absolut gerecht. Deshalb muss er Sünde bestrafen. Und er wird jede Sünde strafen. Er kann den Schuldigen nicht ungestraft lassen.

„Wer sündigt, soll sterben.“
(Hesekiel 18,4)

„Der Lohn der Sünde ist der Tod.“
(Römer 6,23)

Strafe Gottes – was hat das mit seiner Liebe zu tun? Wenn Gott uns liebt, könnte er doch großzügig über die Verfehlungen der Menschen hinwegsehen. Schwamm drüber - Sünde weg! Oder? So einfach ist das nicht. Wäre dann Gott noch gerecht, wenn er so handeln würde?

Wegen unserer Sünde haben wir den Tod verdient. Das ist der Tod, der uns ewig von Gott trennt und in die ewige Gottesferne bringt. Über uns liegt die Todesstrafe und das Todesurteil wird vollstreckt werden.

Weg zum Leben

Stellen Sie sich einmal vor, ich würde eine Bank ausrauben.
Ich besorge mir eine Pistole. Kurz vor dem Betreten des Geldinstituts ziehe ich mir eine Strumpfmaske über den Kopf. Ich bedrohe die Bankangestellten und einige Kunden mit der Waffe und verlange, den mitgebrachten Beutel mit Geldscheinen zu füllen. Das alles wird von einer Kamera aufgezeichnet. Ein Bankangestellter löst unbemerkt den stillen Alarm aus. Die Polizei rückt aus und kurz nach Verlassen der Bank werde ich verhaftet. Ich komme vors Gericht. Meine Schuld steht zweifelsfrei fest. Vor der Urteilsverkündung wende ich mich an den Richter. Ich versichere ihn, dass ich die Tat zutiefst bereue und so was nie wieder tun werde. Ich biete ihm an, das wieder gutzumachen, indem ich Sozialstunden ableiste, wenn er mich nur freispricht. Was meinen Sie? Was wird der Richter machen? Wird er mich freisprechen? Natürlich nicht. Er kann das gar nicht, weil er an Recht und Gesetz gebunden ist. Er muss mich verurteilen, so wie es das Strafgesetzbuch verlangt, ob er das will oder nicht.

Bei Gott ist das nicht anders. Er kann unsere Schuld nicht einfach ungestraft lassen. Wer sich nicht an seine Gesetze hält, muss die Folgen tragen. Auch wenn ich meine Sünden tausendmal bereuen und versichern würde, dass ich es nie wieder tue, kann Gott mich nicht freisprechen. Auch dann nicht, wenn ich durch Gutes tun, das wieder gutmachen möchte.

Gott ist Liebe, und seine Liebe möchte nicht, dass nur ein Mensch verlorengeht. Seine Gerechtigkeit aber verlangt, dass die Sünden bestraft werden. Wie aber kann Gott gleichzeitig gerecht sein und ein Retter sein? Wie kann er gottlosen Sündern vergeben, ohne ungerecht zu sein?

Ich möchte das mit einer Beispielgeschichte erklären:
Es war vor ca. 200 Jahren. Ein Kapitän unternahm mit seinem Segelschiff eine größere Seereise. Auf dieser Reise nahm er seine Mutter mit, die schon alt und kränklich war. Er wollte ihr mit dieser Fahrt noch einmal eine Freude machen. Unterwegs, mitten auf dem Ozean, wurde festgestellt, dass jemand sich am Proviant vergriff. Die Nahrungsmittel waren damals streng rationiert, so dass sie gerade mal bis ans Ende der Seereise reichten. Nun stahl aber irgendjemand den Proviant. Weil das die ganze Besatzung gefährdete, erließ der Kapitän den Befehl, dass derjenige, der beim Stehlen erwischt wird, mit 40 Peitschenhieben bestraft wird. Trotz dieser Strafankündigung wurden weiterhin Lebensmittel gestohlen. Nach einer gewissen Zeit wurde der Übeltäter ertappt. Es war die Mutter des Kapitäns. Was sollte der Kapitän nun tun? Auf der einen Seite konnte er seine Mutter nicht ungestraft lassen, weil er dann seine Glaubwürdigkeit verlieren würde. Auf der anderen Seite liebte er seine Mutter sehr und er wusste, dass sie die Auspeitschung nicht überleben würde. Er ordnete an, dass die Strafe vollstreckt wird, und zwar das volle Maß: 40 Peitschenhiebe. Seine Mutter wurde an den Mast gebunden. In dem Augenblick als der Matrose die Peitsche erhob, stellte sich der Kapitän schützend hinter seiner Mutter und alle Peitschenhiebe klatschten auf seinen Rücken. Auf dieser Weise wurde der Gerechtigkeit genüge getan und die Liebe zu seiner Mutter erfüllt. Gott wählte einen ähnlichen Weg, um seine Liebe zu uns, aber auch seine Gerechtigkeit zum Ausdruck zu bringen.

In Jesus Christus ist Gott Mensch geworden und hat die Todesstrafe, die wir verdient haben, an sich vollstrecken lassen.

<<< zur vorhergehenden Seite | zur nächsten Seite >>>

 

Der Inhalt dieser Webseite als pdf-Datei

Weg zum Leben

Datei herunterladen

 


Wie werde ich Christ?

Weltkugel mit Kreuz

Show starten

 


Texte zum Nachlesen
von Wilfried Wendler als pdf-Dateien

Glühlampe

Die Bibel - das Wort Gottes
Eine Auslegung von 1. Mose 16
Gedanken zum 1. Johannesbrief
Botschaft des Lebens im Römerbrief
Jesus Christus - das Lamm Gottes
Das Problem der Einsamkeit
Wovon träumst du?
Der Traum vom Leben
Der Weg zum Leben
Wozu brauchen wir Jesus?

 


Predigten von Wilfried Wendler
im mp3-Format

Bibel

Lasst euch mit Gott versöhnen
Jesus - der Superman
Umkehr mit ganzem Herzen
So sehr hat Gott die Welt geliebt ...
Ein Blinder sieht klar
Wo dein Schatz ist

 



Haben Sie Fragen? Wünschen Sie weitere Informationen? FragenDann nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf.

Kontakt >>>

 

Wer bin ich | Kontakt | Impressum