Der Weg zum Leben

Weg zum Leben

Jesus sagt:
"Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich."
(Johannes 14,6)

Der Mensch

Der Mensch – von Gott geschaffen – war dazu bestimmt, in Gemeinschaft mit Gott und anderen Menschen zu leben. Das Leben konnte sich in guten Beziehungen entfalten, in Beziehungen innerhalb der Ehe, der Familie, in Beziehungen zu Freunden und dem Rest der Welt. Diese Beziehungen waren durch Harmonie geprägt. Lebensglück blühte auf. Und so war alles gut. Nun ja, so war es einmal in grauer Vorzeit.

Die Wirklichkeit sieht ganz anders aus: Krieg und Gewalt, Hass unter den Menschen, zerstörte Beziehungen, kaputte Ehen, statt Leben Tod und Sterben.


Woher kommt das ganze Unheil in der Welt?

Wir hören es in den täglichen Nachrichten, wie schrecklich es unter den Menschen zugeht. Wir brauchen da nicht einmal die weltweiten Probleme im Blick zu haben. Schon in unserer unmittelbaren Umgebung sind die zerstörerischen Spuren zu finden: kaputte Ehen, erbitterte Feindschaft zwischen Eltern und Kindern, Neid und Hass diktieren die Gedanken der Menschen. Die Menschen streiten sich bis aufs Blut.

Wer eine Antwort sucht auf die Frage nach der Ursache dieses Elends, braucht nur einen Blick in die Bibel zu werfen. Da steht es schwarz auf weiß. Gott hat den Menschen geschaffen und ihn mit einem freien Willen ausgestattet und mit der Möglichkeit, sich so zu entscheiden, wie er will. Am Anfang war alles noch gut. Gott selbst hat das über den Menschen und seine ganze Schöpfung so zum Ausdruck gebracht.

„Danach betrachtete Gott alles, was er geschaffen hatte. Und er sah, dass es sehr gut war“
(1. Mose 1,31).

Gut war alles, solange das Verhältnis des Menschen zu Gott noch in Ordnung war. Dann aber geschah etwas, das alles zerstörte. Der Mensch entschloss sich, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und ohne Gott zu leben. Er hat sich gegen Gott aufgelehnt, die Partnerschaft mit ihm aufgekündigt und wollte nichts mehr mit ihm zu tun haben. In der Bibel wird diese Abkehr von Gott Sünde genannt. Sünde ist nicht in erster Linie ein unmoralisches Verhalten, sondern in seiner tiefsten Bedeutung dieses: „Gott ist mir egal. Ich will mit ihm nichts zu tun haben.“ Der Mensch wollte sein eigener Herr sein. Der Mensch ist nun von Gott getrennt und damit vom Ursprung des Lebens. Nun fristet er ein trostloses Dasein.

Seitdem heißt es vom Menschen nicht mehr, dass er gut ist, sondern:

„Die Gedanken und Taten der Menschen sind von Kindheit an böse“
(1. Mose 8,21).

Das Sinnen und Trachten des menschlichen Herzens ist von Natur aus böse. Und das ist die Ursache allen Elends. Der Mensch selbst ist für alles verantwortlich und nicht Gott. Es ist die Folge der Sünde.


Alle haben gesündigt

Was meinen Sie? Trifft das auf alle Menschen zu? Sind alle vor Gott schuldig? Und was heißt das für ihre Beziehung zu Gott in Bezug auf das ewige Leben?

Die Bibel lässt keinen Zweifel darüber, dass alle Menschen gesündigt haben und dadurch das ewige Leben verloren haben:

„Alle Menschen haben gesündigt und das ewige Leben in der Herrlichkeit Gottes verloren“
(Römer 3,23).

„Keiner ist gerecht – nicht ein Einziger. Keiner ist klug, keiner fragt nach Gott. Alle haben sich von Gott abgewandt; alle sind für Gott unbrauchbar geworden. Keiner tut Gutes, auch nicht ein Einziger“
(Römer 3,10-12).

„Wer alle Gesetze bis auf ein einziges befolgt, ist genauso schuldig wie einer, der alle Gesetze Gottes gebrochen hat“
(Jakobus 2,10).

Jeder Mensch befindet sich im Zustand der Verlorenheit. Das heißt, er ist von Gott getrennt und auf sich allein angewiesen. Er kann nicht mehr die Hilfe Gottes erfahren. Er hat keinen Zugang mehr zu Gott. Die Verbindung zu ihm ist abgeschnitten. Er ist von der Lebensquelle getrennt. Ein tiefer Graben befindet sich zwischen Gott und Mensch. Es ist ein unüberbrückbarer Abgrund.

Weg zum Leben

Der Mensch ist geistlich tot, d.h. leer und ausgebrannt. Wenn er nicht umkehrt, führt das zum ewigen Tod, der ewigen Trennung von Gott, der absoluten Gottesferne. Der Mensch, der sich in seinem irdischen Dasein dafür entschied, ohne Gott zu leben, muss für immer ohne Gott existieren. Das ist die Hölle.


Wir können uns nicht selbst von diesem verlorenen Zustand befreien

Aus diesem schrecklichen Zustand der Verlorenheit kann sich der Mensch nicht selbst befreien. Viele Menschen denken: Wenn ich mir Mühe gebe, wirklich gut zu sein, müsste das eigentlich reichen, um vor Gott bestehen zu können. Aber das reicht nicht. Wie oft wird ein Mensch am Tag sündigen? Dreimal? Oder ist das zu hoch gegriffen? Ich denke nicht. Ein schlechter Gedanke, ein liebloses Wort, eine Ausrede, schuldhaftes Verhalten Menschen und Gott gegenüber – das alles sind Sünden. Wie viele Sünden werden sich wohl im Laufe eines Lebens ansammeln? Bei mir wären das mehr als 60.000 Sünden. Ich könnte diese Menge nie abarbeiten. Niemals! Und wenn ich bedenke, dass nur eine einzige Sünde den Tod zur Folge hat, dann bin ich rettungslos verloren.

Gott will nicht, dass wir Menschen in diesem schrecklichen Zustand zugrunde gehen.

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