Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. (Joh. 3,16)
Woher kommt der Mensch?
Die Evolutionstheorie von Charles Darwin:
In einem langen Prozess von Generationsfolgen haben sich die Lebewesen aus einer gemeinsamen Urform des Lebens zur jetzigen Gestalt entwickelt. Die maßgebenden Faktoren für diese Entwicklung sind Veränderungen im Erbgut und die Auswahl durch bessere Überlebenschancen im Kampf ums Dasein.
Die Bibel:
Nach Aussage der Bibel hat der Mensch seinen Ursprung in Gott. Gott hat den Menschen aus dem Nichts geschaffen und hat ihn im Unterschied zu anderen Lebewesen mit hevorragenden Fähigkeiten ausgestattet.
Zwei nichtbiblische Erklärungsversuche des Menschen
"Der Mensch ist eine Art der Säugetiere mit stärkster Entwicklung des Gehirns. Er ist ein Sohlengänger mit aufrechtem Gang. Die Körperbehaarung ist stark zurückgebildet. Biologisch ist der Mensch von den übrigen Tieren nicht verschieden; doch befähigt ihn die starke Entwicklung seines Gehirns im Verein mit einigen anderen Körpereigentümlichkeiten zur Begriffsbildung und zum abstrakten Denken, zur artikulierten Sprache und zum Werkzeuggebrauch. Diese Fähigkeiten heben den Menschen über das übrige Tierreich hinaus und sind die Ursache seiner beherrschten Rolle in der Natur."
(aus Bertelsmann Universallexikon)
"Der Mensch gehört zur Klasse der Säugetiere. Charakteristisch für den Menschen sind sein aufrechter Gang und die Rückbildung des tierischen Haarkleids. Durch sein hoch entwickeltes, an Volumen vergrößertes Gehirn und die damit verbundenen Fähigkeiten, zu denken, zu sprechen und seine Umwelt zu verändern, ist der Mensch. das höchstentwickelte Lebewesen der Erde."
(aus Meyers Lexikon)
Die Bibel macht folgende Aussagen über den Menschen
Der Mensch wurde von Gott geschaffen
Auf den ersten Seiten der Bibel lesen wir, dass Gott den Menschen geschaffen hat: "Dann sprach Gott: ‚Nun wollen wir Menschen machen, ein Abbild von uns, das uns ähnlich ist! Sie sollen Macht haben über die Fische im Meer, über die Vögel in der Luft, über das Vieh und alle Tiere auf der Erde und über alles, was auf Boden kriecht.‘ So schuf Gott die Menschen nach seinem Bild, als Gottes Ebenbild schuf er sie und schuf sie als Mann und als Frau." (1. Mose 1, 26-27). Weiterhin lesen wir in der Bibel, dass Gott den Menschen aus den Staub der Erde bildete und ihm den Lebensatem einblies. Dadurch wurde der Mensch zu einer lebenden Seele. Gott selber schenkt dem Menschen Leben. Gott ist der Ursprung alles Lebens.
Gott schuf den Menschen aus dem Nichts! Er nahm wertlosen, nichtigen Staub vom Erdboden und formte diesen zum Menschen. Aber ohne den Lebensatem Gottes war dieses Gebilde aus Staub noch tot, ohne Leben. Erst Gott seinen Odem einblies wurde aus toter Masse ein lebendiger Mensch.
Der Mensch ist ein Ebenbild Gottes
Gott schafft sich ein Gegenüber, ein Wesen, das ihm entspricht. Der gottebenbildliche Mensch ist das Gegenüber Gottes. Er ist auf die Beziehung zu Gott hin angelegt und kommt erst in dieser Beziehung zur Erfüllung. Gott hat den Menschen so geschaffen, dass etwas zwischen dem Schöpfer und dem Geschöpf geschehen kann. Der Schöpfer schuf sein Geschöpf so, dass er zu ihm reden und dieses ihn hören kann. Damit steht der Mensch in Beziehung zu Gott, das ist eine Beziehung, in der sich seine Persönlichkeit entfalten kann. Der Mensch trägt als Ganzes Gottes Prägung. Hier wird die Bestimmung des Menschen festgelegt.
Der Mensch ist kein Tier
Es gibt wesentliche Dinge, die den Menschen vom Tier unterscheiden. Die Unterschiede sind so gravierend, dass nicht die Schlussfolgerung gezogen werden kann, der Mensch gehöre zur Gattung der Säugetiere. Die Bibel teilt uns mit, dass Gott jedes Lebewesen "nach seiner Art" schuf, d.h. jedes Lebewesen hat seine eigene Art, stellt eine eigene Gattung dar. Auch der Mensch. Er kann nicht der Gattung Tier zugeordnet werden. Der Mensch ist eine eigene Gattung.
Tiere werden durch ihren Instinkt geleitet und bestimmt, der Mensch dagegen verfügt über ein Bewusstsein. Im Unterschied zum Tier besitzt der Mensch Verstand, der ihn zum logischen Denken befähigt.
Der Mensch bildet eine Einheit aus Leib, Seele und Geist
Gott bildete den Menschen aus Staub vom Erdboden und blies ihm den Atem des Lebens ein. Dadurch wurde aus dem Stück Erde eine lebendige Seele (1. Mose 2, 7). "Lebendige Seele" meint den ganzen Menschen. Er ist eine lebendige Seele. Im Alten Testament bezeichnen Seele, Leib und Geist nicht verschiedene Teile des Menschen, sondern eher unterschiedliche Aspekte. Der Mensch wird als Einheit verstanden. Der Mensch hat keine Seele, sondern er ist eine "lebendige Seele" bestehend aus Leib, Seele und Geist. So ist der Mensch in der Lage zum Wahrnehmen und Denken. Er kann fühlen und empfinden. Er kann in Verbindung treten mit einer übernatürlichen Macht - mit Gott, aber auch mit Satan.
Der Mensch ist dazu bestimmt in Gemeinschaft mit Gott zu leben. Durch den Geist nimmt Gott Verbindung mit dem Menschen auf. Der Mensch hat aber die Freiheit, sich vor Gott zu verschließen und die Verbindung mit ihm abzubrechen. Das bedeutet, dass Gott nun nicht mehr im menschlichen Geist wirkt. Je nachdem von wem der menschliche Geist bestimmt wird – vom Gott, vom Menschen selber oder gar von einer widergöttlichen Macht – wirkt sich das auch auf Seele und Leib aus. Ist der menschliche Geist offen für Gott, wird die Seele mit Frieden und Freude erfüllt sein. Ruht Gott nicht im Geist des Menschen, dann wird sich Freudlosigkeit ausbreiten. Seelische Probleme rufen oft körperliche Krankheiten hervor.
Schluss
Der Mensch ist von Gott geschaffen und auf Gott angewiesen. Ohne Gott kann er nicht leben und geht für die Ewigkeit verloren. Durch den Glauben an Jesus Christus ist die Verbindung und die Gemeinschaft mit Gott möglich. Wer Jesus vertraut und sein Leben nach ihm ausrichtet, der ist ein Kind Gottes und wird mit einem wahren Leben beschenkt. Der findet sein Menschsein wieder.